Überwindung der Gleichheit

Bezwingen wir die Defizitorientierung in der Schule, wird uns eine stärkenorientierte Sichtweise neue Wege eröffnen und dem Lehren und Lernen neue Flügel verleihen und den Schülerinnen und Schülern mehr Lernfreude und Partizipation ermöglichen.

Ausgangspunkte des Lernweges für das einzelne Kind sind die Fragen, was das Kind kann und wozu es in der Lage ist, um darauf bauend fördernd und herausfordernd jedes Kind individuell zu begleiten. Schon 1973 stellte der Bildungsforscher Jakob Muth die Forderung auf, dass das Lernen in den Klassen und Gruppen dem didaktischen Prinzip der Individualisierung der Lernprozesse folgen müsse. Er erläuterte weiter: „...das bedeutet, dass jedem einzelnen Kind die Möglichkeit eröffnet wird, seinem individuellen Lernvermögen gemäß an den Prozessen des Lehrens und Lernen teilzunehmen. Das ist das kardinale didaktische Prinzip, das in allen Klassen verfolgt werden muss“ (Muth, 1992, 186f).

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